Sich einen Computer selbst zusammenbauen kann eine sehr lohnende – manchmal auch frustrierende – Erfahrung sein, da es viele technische Spezifikationen gibt, die man beachten muss. Nehmen wir z.B. Arbeitsspeicher – kennen Sie den Unterschied zwischen DDR3 und DDR2? Was bedeuten die Zahlen 1066, 1333 und 1600? Führt das Aufrüsten von höherwertigen Arbeitsspeichern automatisch zu besserer Systemleistung? Dr. T hilft Ihnen beim Beantworten dieser Fragen.
Was ist DDR?
DDR steht für “Double Data Rate”, ein hochentwickelter Computerspeicher, der Daten doppelt so schnell übertragen kann wie normale SDRAM-Chips. Heutzutage ersetzt DDR3 langsam aber sicher DDR2 als Mainstream-Arbeitsspeicher. DDR3 liefert eine geringere Betriebsspannung mit höherer Frequenz als DDR und DDR2. DDR3 ist das ideale Produkt für die wachsenden Anforderungen heutiger Computer.

Was ist Memory Clock?
Memory clock ist die Taktrate des Arbeitsspeichers. Sie wird als Frequenz in Hertz gemessen und ein Megahertz sind 1 Mio. Schwingungen je Sekunde. Wenn Ihr Memory Clock 1333MHz ist, sind dies 1333.000.000 Schwingungen je Sekunde. Je höher die Taktrate, desto schneller die Datenübertragung.
Diese sorgfältig ausgewählten und hergestellten Speichermodule, wie z.B. DDR3-1600 und DDR3-2000, werden Overclocking-Speicher genannt. Sie haben einen höheren Takt und eine höhere Spannung und sind die idealen Produkte für Overclocker, die ihre High-End Computersysteme übertakten möchten.
Bessere Kompatibilität, bessere Leistung
Bitte beachten Sie, dass alle Systemkomponenten von dem Mainboard unterstützt werden müssen. Wenn Sie Ihren Arbeitsspeicher aufrüsten möchten, können Sie nicht einfach online danach suchen und kaufen, was für Sie im preislichen Rahmen liegt. Sie müssen sicher stellen, welche Art von Arbeitsspeicher Ihr Computer benötigt, und Sie müssen darauf achten, welche Größe von Ihrem Mainboard unterstützt wird. |